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  Franz Musiol Franz Musiol

1949 geb. in Seefeld, am Jadebusen
1964-1967 Ausbildung zum Tischler
1969-1972 Studium zum Diplom-Holzingenieur in Rosenheim
1973-1978 Studium zum Diplom-Pädagogen in Freiburg
Seit 1978 Sozialpädagogische, berufsvorbereitende und -begleitende Jugendarbeit
Seit 1991 Wiss. Berufsschullehrer für Holztechnik im Berufsbildungswerk Mosbach
Seit 1999 Fertigen von Holzskulpturen in Ferienzeiten als holzbildhauerischer Autodidakt
Seit 2004 alljährliche Einzelausstellungen: Holz erinnert ..., Skulpturen, Fotografien, Wörter

In der Einleitung des 2005 erschienenen Kataloges „Holz erinnert ...“ heißt es über Franz Musiol: „Holz erinnert... den Bildhauer an eigene Lebenssituationen, die darin gemachten Erfahrungen und daraus resultierenden Wertvorstellungen, die damit verbundenen Gefühle und Gedanken. So lassen sich zum Beispiel die gefälligen runden Formen vieler Skulpturen deuten, die eine Abkehr bedeuten von seinen Tischlerjahren, in denen vor allem gerade Kanten und rechte Winkel regierten. Rundes assoziiert gleichzeitig auch menschliche Körper oder Teile davon, vornehmlich weibliche Formen.

Davon gibt es bei Franz Musiol nicht wenige, aber auch sie sind alle dem Diktat des Holzes, aus dem sie geformt wurden, unterworfen, der Eigenart des organisch gewachsenen Materials, dem unerschöpflichen Eigen-Sinn der Natur.

Auch das von Menschenhand geformte Kunstwerk folgt dem Holz in seiner natürlichen Form, seinen Strukturen, Maserungen und Wuchsverläufen. Franz Musiol zwingt dem Holz nichts auf, hackt nichts brachial hinein, sägt nicht unbarmherzig etwas weg oder belässt es zum Teil in Rohzuständen.
Überwiegend schafft er glatte, zur Berührung einladende Oberlächen. Die Beredsamkeit dieser Holzskulpturen fesselt nicht allein das Auge.“

Musiol Musiol
»Unabhängigkeit«
Walnussholz / Mittelstammholz,
2002, 133 x 30 x 23
»Zeitlosigkeit«
Mooreichenholz (über 3.700 Jahre alt)
2004, 134 x 36 x 20


Über sich selbst schreibt Franz Musiol: im Nachwort: „Das eigene künstlerische Arbeiten setzte Ende der 90er-Jahre ein… Schönen Hölzern wie Eibe, Kirsche, Mooreiche, Nussbaum, Rüster oder Zwetschge bin ich besonders auf der Spur. Ich sehe Stamm- und kräftige Aststücke mit Wuchsstörungen oder mit einem ungewöhnlichen Wuchsverlauf, Wurzelstöcke, Treibholz am Flussufer, Sturmholz oder gefällte alte Obsthölzer. In ihnen finde ich meine ganz persönlichen Form.“

Franz Musiol, Beckstraße 11, 69412 Eberbach, Tel.: 06271/77620,
kontakt@franz-musiol.de, www.franz-musiol.de

Musiol Musiol
»Was am Ende übrig bleibt«
Kirschholz / 2 Teile einer Stammscheibe,
2007, 69 x 40 x 46
»Lebensrad«
Eschenholz Stammscheibe,
1999, 80 x 75 x 20


Austellungen

Herbst 2004 Kulturzentrum Seefelder Mühle, Seefeld am Jadebusen, Landkreis Wesermarsch
August 2005 Kunstkatalog: Franz Musiol, „Holz erinnert...“
Herbst 2005 Galerie ARTgerecht, Eberbach am Neckar
Winter 2005/06 Galerie ARTgerecht, Eberbach am Neckar, Gemeinschaftsausstellung ART-Vent
Juni 2006 Internetauftritt, eigene Homepage
Juli 2006 Zentralgewerbeschule Buchen (im Rahmen der 1. Buchener Kultnacht)
Sept. 2006 Schloss Zwingenberg am Neckar
Frühjahr 2007 Büchergilde Heidelberg, Buch und Kultur in der Weststadt
Mai 2007 LIGNA+ Hannover 2007
Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft,
Sonderpräsentation und Verkaufsausstellung „Wonders in Wood“
Winter 2007/08 Museum der Stadt Eberbach
HOLZ ERINNERT... Skulpturen aus 8 Jahren (2000 – 2007)
Ab Mai 2008 Kleiner Galerieraum mit ständig zu sehender Auswahl von Holzskulpturen, gerahmten Fotografien und Katalogverkauf –
in Eberbach, Beckstraße 11, Besichtigung nach Vereinbarung
(06271 – 77620)