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  Annika Zimemrmann
Annika Zimmermann
Geboren 25.04.1987 in Eberbach

Annika Zimmermann kam 1987 in Eberbach zur Welt. Schon kurz vor ihrer Geburt wurde das Down-Syndrom diagnostiziert. Annika wuchs im familieneigenen Ladengeschäft
„Käs-Menges“ auf. Dadurch wurde der kleine Sonnenschein stadtbekannt.

Die Eltern setzten sich erfolgreich dafür ein, dass Annika den Kindergarten im Martin-Luther-Haus besuchen konnte. Mit sieben Jahren wurde sie in der Schwarzbach-Schule am Schwarzacher Hof der Johannes-Anstalten Mosbach eingeschult. Und auch dort gehörte das Malen von Anfang an zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Den Konfirmandenunterricht erhielt sie, wiederum voll integriert, in ihrer Heimatgemeinde bei Pfarrer Leytz.

Annika kann es überhaupt nicht leiden, als „behindert“ bezeichnet zu werden. In der Schwarzach-Schule in Schwarzach geht Annika in die Übergangsstufe zur Berufsfindung. Dort malt sie im Kunstwerkhaus. In den Malstunden entscheidet sich Annika meistens für das freie Malen. So entstehen mit kräftigem Pinselstrich und mutiger Farbgebung jene Fantasiegebilde, die einen Einblick in die ganz eigene Welt der jungen Frau geben.

Ansprechbar ist Annika bei malen nicht. Völlig versunken in ihre Arbeit sind Kassetten mit Geschichten vom „Reiterhof Dreililien“ die einzige „Ablenkung“, die sie zulässt – „und die Charts rauf und runter“, ergänzt ihre Mutter Ute Menges-Zimmermann lachend.

Kochen zählt außerdem zu Annikas Leidenschaften. Sie nimmt Flötenunterricht, lernt bei der Mutter Keyboardspielen und hat bereits einen Tanzkurs abgeschlossen. Einige von Annikas Bildern wurden bereits in der Schwarzbach-Schule ausgestellt. Mit einer Ausstellung in der Galerie „Artgerecht“ wurden ihre Werke nun erstmals einem größeren Kreis zugänglich gemacht. Momentan werden Annikas Bilder im Rahmen einer Ausstellung in Rastatt präsentiert.

Annika Zimmermann

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